Fragen? Antworten! Siehe auch: Alternativlos
Zum einen ist der Verbrauch durch die Eiseskälte deutlich gestiegen. Speziell in Frankreich ist der Stromverbrauch hoch, weil dort viel mit Strom geheizt wird, weshalb das Land als Exporteur ausfällt und zeitweise sogar aus Deutschland importiert. Zum anderen wirken sich die Lieferengpässe des russischen Produzenten Gazprom inzwischen doch in Deutschland aus.
Es geht bei der Demo darum, dass das Opfer bei Google Maps rumklickt — über SSL. Aber dass man, wenn man gut vorbereitet ist, aus der Größe der gezogenen Kacheln sehen kann, wo auf der Welt der gerade herumklickt.
Falls ihr also mal jemandem erklären wollt, wie schlimm das mit dem Datenschutz im Internet wirklich ist (und wieso ich immer mein Laptop per Kabel anschließe und nicht per Wifi), dann ist dieser Blogpost vielleicht ein guter Ansatz.
Ein bisschen Entertainment bietet auch das Detail, dass der Datenschutzbeauftragte von Nokia nicht weiß, was da eigentlich so an Daten verarbeitet wird.
Letzteres kommentierte die BA mit der stets erheiternden Angabe, dass mehr Ergebnisse auf eine Suchanfrage keiner Software der Welt möglich wäre.Zweitens das Arbeitsamt Berlin-Pankow zu der Frage, wann sie eigentlich ihre Schnüffeldatenbanken löschen. Antwort: Nie. Denn, festhalten:
Eine Löschung findet nicht statt, da diese technisch nicht möglich sei.Und drittens das Bundes-Arbeitsamt zu der Frage, wie lange sie die Daten aufbewahren: 13 Jahre. Nanu, 13? Hier ist, was das Gesetz sagt:
Laut Frau Mitschin ergibt sich aus einer dreijährigen Verjährungs- und einer zehnjährigen Berücksichtigungsfrist nämlich eine Mindestaufbewahrungsfrist von 13 Jahren.Aber ist ja noch Zeit, denn das Gesetz gibt es noch nicht so lange. 2015 wird es spannend. (Danke, Frank)
Update: Ach Mist, das stimmt nicht mehr mit den Weihnachtsbäumen. Die Weihnachtsbaumbranche musste wegen der Globalisierung große Einbußen hinnehmen. Halbwegs aktuelle Zahlen sind wohl 1,7 Milliarden Jahresumsatz für die Musikindustrie und 2,95 Milliarden Euro für Miele. Müller Milch: 2,3 Milliarden.
Das Gerichtsverfahren wird also für diverse Leute sehr spannend. (Danke, Eike)
Auf der einen Seite besteht große Einigkeit darüber, dass die Art und Weise dieses Rausschmisses völlig unakzeptabel war. Das war ein Fehler, zu Fehlern muss man stehen und sie korrigieren. Insofern war weitgehend klar, dass Daniels Rausschmiss zurückgenommen wird.
Auf der anderen Seite sind die Vorwürfe, die zu dem Rausschmiss geführt haben, ja inhaltlich schon partiell begründet gewesen, und Daniel zeigte sich aus Sicht Vieler nicht ausreichend kritikfähig. Ich bin froh, dass der CCC sich dennoch durchringen konnte, das so zu handhaben.
Ein Hinweis sei mir noch erlaubt. Im CCC kann jeder Mitglied werden. Man muss kein Hacker sein, es gibt da keine Gesinnungsprüfung, kein Interview, nichts. Man druckt dafür ein PDF aus, füllt es aus, unterschreibt und schickt es ein, und dann überweist man seinen Mitgliedsbeitrag. Das hat Daniel gemacht. Beim CCC könnte theoretisch auch Helmut Kohl Mitglied werden, solange der noch in der Lage ist, ein PDF auszufüllen und seinen Beitrag zu überweisen. Eine charakterliche Bewertung des Beitretenden ist nicht vorgesehen.
Die Papers sind dann nur per Passwort online erreichbar und die Verlage haben in ihren Verträgen stehen, dass die Autoren die Papers nicht auch anderswo veröffentlichen dürfen. Diese Branche hat den Untergang noch mehr verdient als der Rest der Contentmafia. Ihr könnt euch ja mal bei eurer lokalen Uni die Bibliothek angucken, und euch zeigen lassen, wie viele neue Bücher die so kaufen, und warum sie sich keine neuen Bücher leisten können, und ob das vielleicht was mit den exorbitanten Schutzgeld-Preisen für die (letztlich von den Unis selbst produzierten) Journalen zu tun hat.
Update: hier gehen gerade eine Menge Mails erboster Wissenschaftler ein, die mal ihrem Ärger Luft machen wollen. U.a. unterfüttert jemand meine Behauptung von den "exorbitanten Schutzgeld-Preisen" mit dieser Preisliste der 10 teuersten Journale, die die Bibliothek der Uni Karlsruhe abonniert. Und guckt mal, wer da bei 8 von 10 der Verleger ist.
Außerdem weist jemand korrekt darauf hin, dass die Autoren nicht nur kein Geld kriegen, sondern im Gegenteil noch die Verlage für das Publizieren bezahlen müssen, und zwar so Größenordnung 100-1000 Euro.
Update: Oh und ein Hinweis noch: die Verlage verkaufen die Abos für die Journale gar nicht einzeln, sondern man muss da ein Paket kaufen, wo dann ein wichtiges Journal drin ist, und 9 mittelmäßige bis schrottige Journale, die man mitabonnieren muss. Und die Schrotti-Journale kosten dann mehr als das wichtige Journal, das man der Politik zeigt, wenn man auf zu teure Journalkosten angesprochen wird.
Update: Last but not least gibt es hier eine Unterschriftenliste gegen Elsevier, wo sich Wissenschaftler verpflichten, denen nicht mehr beim Geldverdienen zu helfen.